Über uns

Grundlagen und Ziele

Der Deutsche Lourdes Verein Köln wurde 1880 gegründet mit dem Ziel, für deutsche Pilger Wallfahrten zur Gottesmutter von Lourdes zu organisieren. Die offizielle kirchliche Anerkennung als Diözesanpilgerstelle erfolgte 1907. Der Deutsche Lourdes Verein hat es sich zur Hauptaufgabe gemacht, kranken und behinderten Pilgern im Sonderzug mit Lazarettwagen zu möglichst günstigen Preisen ebenfalls eine Wallfahrt nach Lourdes zur Gottesmutter zu ermöglichen und die medizinische und pflegerische Betreuung während der ganzen Fahrt zu gewährleisten.


Dieser Anspruch ist in der Satzung von 1908 festgelegt. Die kranken und behinderten Menschen, die mit uns auf eine Wallfahrt gehen, werden durch ärztliche wie auch geistliche Reisebegleitung bestens betreut und versorgt. In unserer Gemeinschaft soll eine Krankheit oder Behinderung kein Hindernis sein. Jeder Kranke, der in Lourdes im Accueil Notre-Dame untergebracht wird, erhält eine Ermäßigung.


Auch Nichtmitglieder können an unseren Reisen teilnehmen. Wir bieten eine Vielzahl von professionell organisierten Pilgerreisen in guter Qualität und mit persönlichem Service zu angemessenen Preisen per Bahn, Flugzeug oder Bus zu deutschen oder anderen europäischen Wallfahrtsorten.

Gemeinnützigkeit

Der Deutsche Lourdes Verein Köln arbeitet gemeinnützig und die Gemeinnützigkeit ist vom Finanzamt im April 2012 erneut anerkannt und bestätigt worden. Der Deutsche Lourdes Verein Köln arbeitet also nicht – wie ein normales Reisebüro oder andere Pilgerreisenanbieter – gewinnorientiert und verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.


Mit jeder Buchung einer Pilgerreise leisten Sie gleichzeitig einen sozialen Beitrag. Denn die überschüssigen Gelder werden beispielsweise zur Finanzierung des Pflegepersonals bei den Lourdes-Sonderzugreisen verwendet. Dadurch erhalten Kranke und Behinderte die Möglichkeit, sich auf Reisen zu begeben.


Obwohl der Deutsche Lourdes Verein die offizielle Pilgerstelle im Erzbistum Köln ist, wird er keineswegs aus Kirchensteuermitteln oder anderen kirchlichen Geldern finanziert oder bezuschusst.


Finanziert werden unsere gemeinnützigen Ausgaben durch Spenden. Deshalb sind wir auf jeden, freiwillig über den Beitragssatz hinaus, gezahlten Euro und weitere Spenden und finanzielle Unterstützungen angewiesen, da wir uns nur aus diesen Geldmitteln und den kleinen Überschüssen aus dem Erlös der durchgeführten Pilgerreisen finanzieren.

Grußwort

Das Jahresthema 2020: 

„Ich bin die Unbefleckte Empfängnis“

Generalvikar Dr. Markus Hofmann ist Vorsitzender des Deutschen Lourdes Vereins

‍Liebe Mitglieder unseres Lourdes Vereins, 

‍liebe Pilgerinnen und Pilger,


‍im Jahr 2020 begeht der Deutsche Lourdes Verein einen runden Geburtstag: vor 140 Jahren wurden wir gegründet. Das Ziel: Wallfahrten zur Gottesmutter von Lourdes für deutsche Pilger zu organisieren. 


‍Diesem Ziel bleiben wir bis heute treu. Denn bis heute machen die Pilgerinnen und Pilger immer wieder die Erfahrung: ich komme anders von Lourdes zurück als ich aufgebrochen bin. Die Begegnung mit Maria, die uns näher zu Jesus führen möchte, die Gemeinschaft mit den anderen Pilgern der Gruppe und die Erfahrung der Weltkirche – all dies hinterlässt Spuren in unserem Herzen. 


‍Wir freuen uns sehr, dass der Erzbischof von Köln, Rainer Maria Kardinal Woelki, aus Anlass unseres Geburtstags plant, am Pfingstfest mit uns in Lourdes zu sein. Er wird dort gemeinsam mit den Teilnehmern der Zugwallfahrt der Immaculata, der Patronin des Erzbistums, für ihre mütterliche Fürsprache danken und in den Anliegen der Mitglieder und Freunde des Vereins beten. 


‍Das Jahresthema für die Lourdeswallfahrten 2020 passt sehr gut zu diesem Ereignis, denn es lautet: „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis“. Diese Worte Mariens an Bernadette waren für die Vierzehnjährige zunächst rätselhaft. Sie verstand ihren Sinn nicht, wiederholte aber alles sorgfältig Wort für Wort auf dem Weg zum Pfarrer, der den Namen der schönen Frau erfahren wollte.


‍Bis heute tun sich viele Christen schwer, den Inhalt und die Bedeutung jener Glaubenswahrheit zu verstehen, die der selige Papst Pius IX. im Jahr 1854 für die ganze Kirche feierlich verkündet hat: Maria ist vom ersten Augenblick ihres Daseins an vor jeder Sünde bewahrt geblieben. Was das für uns und für die Kirche heißt, soll in diesem Heft mit Hilfe einer Predigt von der diesjährigen Jugendwallfahrt ein wenig erläutert werden. Maria, die Makellose, ist als Kirche in Person die Garantie, dass die von Christus gegründete Gemeinschaft trotz so vieler Sünden, die von ihren Mitgliedern begangen werden, nicht verdirbt. Gemeinsam mit ihrem Haupt Jesus Christus ist und bleibt die Kirche heilig. Der Heilung unserer Schwäche und unseres Versagens dienen die Sakramente der Kirche, vor allem das Sakrament der Versöhnung und das Sakrament der Krankensalbung. Beide werden gerade auf unseren Wallfahrten gerne und oft empfangen. Einen kleinen Hinweis dazu finden Sie hier.


‍Ich würde mich freuen, wenn wir uns bei den Wallfahrten, im Mai in Neviges, bei der Lourdesfeier im Kölner Dom im Oktober oder an einem der zweiten Monatsfreitage in St. Maria in der Kupfergasse sehen.


‍Mit herzlichem Gruß

‍Ihr


‍Markus Hofmann

© Deutscher Lourdes Verein 2020

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